Im Körper manifestiere Belastungen müssen abgebaut werden, da durch geopathogene Belastungen das Wohlbefinden beeinträchtigt werden kann
Durch das Sesshaft werden des Menschen ist der langfristige Aufenthalt an einem Platz gegeben. Die durch Störzonen hervorgerufene Belastung des Organismus wirkt dadurch langfristig. Eine Änderung des Schlafplatzes ermöglicht den Abbau der Belastung.
Nomaden waren von Standort bedingten Belastungen nicht betroffen. In keiner der von Nomaden erstellten naiven Felsmalereien taucht eine Wünschelrute oder ein Instrument, das als solche interpretiert werden könnte, auf. Mit der Sesshaft Werdung des Menschen und damit einhergehend der Domestizierung von Tieren und Anbau von Pflanzen tauchen die ersten Abbildungen von Wünschelruten auf. Dieser Umstand zeigt, dass der Mensch, sicherlich intuitiv, spürte, dass der langfristige Aufenthalt auf bestimmten Plätzen zu Belastungen führen kann. Diese Plätze versucht er zu finden und zu meiden. Eine Ausnahme bestand lediglich, wenn der bestimmte Ort zu Kultzwecken (Orte der Kraft) vorgesehen war.
Wenn eine geopathogene Belastung gemutet wird, genügt es, den Schlafplatz zu ändern, um aus den Bereich der Belastung zu kommen. Durch diese Änderung wird der regelmäßige Aufenthalt auf der Störzone abgebrochen und die Belastung im Körper reduziert sich von selbst, ohne dass im Regelfall zusätzliche Maßnahmen zur Ausleitung erforderlich sind. Abhängig von der Tätigkeit des Menschen geschieht die Entladung in unterschiedlich langen Zeiträumen. Eine kurzfristige Belastung auf einer Störzone wird sicherlich während der täglichen Aktivität wieder abgebaut. Der Abbau wird über einen gewissen Zeitraum ganz von selbst geschehen. Wenn jedoch diese Belastung immer wieder und das über einen längeren, zusammenhängenden Zeitraum, stattfindet, wie es z.B. bei einem belasteten Schlafplatz der Fall ist und das über etliche Jahre, dann kann eine Ausleitung durch die tägliche Aktivität nicht mehr ausreichen. Der Platz des regelmäßigen Aufenthaltes muss dann geändert werden. Bei schwacher Konstitution ist es in seltenen Fällen, auf Anweisung eines Arztes, erforderlich, die Ausleitung zu beschleunigen, da ein natürlicher Abbau zu lange dauern würde. In solchen Fällen sollten gezielte Maßnahmen ergriffen werden. Diese sind:
Ausleitung mittels vom Arzt verschriebener Medikamente,
Ausleitung durch Ernährungsmaßnahmen,
Ausleitung durch sportliche Aktivitäten.
Eine gute Alternative für die Ausleitung bietet Yoga. Da das Yoga auf Übung und eigenem Erleben beruht und nicht von bestimmten Glaubensbekenntnissen abhängig ist, können Anhänger aller Religionen aus diesen Techniken Gewinn ziehen. Zum Einem wird die körperliche Konstitution gefördert, zu Anderem wird eine Entspannung des Körpers erreicht.

