Baubiologie beeinflußt das Bauen eines Hauses oder Raumes nach Natur gegebenen Gesichtspunkten
Die Baubiologie steht für die ganzheitlichen Beziehungen zwischen dem Menschen und der Wohnumwelt. Die Wände einer Wohnung oder Hauses sind die 3. Haut des Menschen. Die Energie des Raumes wirkt auf den Menschen. Es ist ein Grundanliegen der Architektur aller Kulturen, einen Raum zu schaffen, dessen Energie den Menschen in seinen Tätigkeiten und in seiner Erholung unterstützt.
Die Architektur verwandelt einen Teil der Natur in einen absichtsvoll begrenzten Raum. Während in früheren Jahren Häuser in althergebrachter Handwerkskunst errichtet wurden, überwiegt heute im Rahmen der Rationalisierung der Industriebau. Asiatische Kulturen, z.B. im Vastu, dem indischen Ursprung des Feng Shui, wurde dieses Grundprinzip noch weitgehend erhalten. Materialien zur Begrenzung eines Raumes, d.h. das Errichten der Wände, des Daches, des Fundamentes, sollten nach den Kriterien der Natur ausgewählt bzw. beeinflusst werden und nicht ausschließlich nach herrschenden Mode- oder Geschmacksrichtungen.
Durch bauliche Maßnahmen oder Bepflanzung des Gartens kann die Qualität des Wohnraumes beeinflusst werden; z.B. kann eine bestimmte Himmelsrichtungen beeinflusst werden, indem auf dem Grundstück in einer entsprechenden Entfernung zum Haus der jeweilige Baum gepflanzt wird. Lebende Bäume besitzen sehr starke Kräfte und beeinflussen das Energiefeld eines Grundstücks wesentlich. Auch innerhalb des Raumes kann diese Beeinflussung erreicht werden.
Unter Verwendung von natürlichen oder gesundheitlich unbedenklichen Materialien wird bei der Baubiologie Wohnraum geschaffen. Das Ziel ist, den Mensch einen Wohnraum zu geben, der belastungsfrei ist. Nur in einer unbelasteten Umgebund ist langfristig Erholung möglich.



