Eine Untersuchung des Wohn- und Arbeitsplatzes ist für das Wohlbefinden unerlässlich. Störzonen müssen ermittelt und in einem beratenden Gespräch Wege zur Vermeidung von Belastungen aufgezeigt werden

Ich hatte das Glück, dass ich bereits als Kind mit dem Rutengehen konfrontiert wurde. Damals war es mehr spielerisch und nahezu ausschließlich zum bestimmen des Bohr- oder Grabungspunktes für Brunnen gedacht. Sowohl während meiner Schul- und Ausbildungszeit als auch bei der Ausübung des Berufes, hatte ich immer wieder die Möglichkeit, mich mit dem Rutengehen zu befassen, die Fähigkeit zu trainieren und durch Wissen zu untermauern.

Ausbildung
Mein beruflicher Weg begann mit einer Lehre zum "Elektroinstallateur". Ein technischer, interessanter Beruf, auf dem sich gut aufbauen ließ.

Mehr den Gegebenheiten folgend und den Weg in der Fertigung zu untermauern absolvierte ich eine Ausbildung zum "Industriemeister" Metall. Die Zeit ging weiter. Ich übernahm eine Tätigkeit im Prüffeld eines großen deutschen Elektro-Unternehmen. Die Konsequenz war Lernen mit dem Abschluss "Elektronik-Techniker". Mittlerweilen war ich in der Konstruktion angekommen und was lag näher? Ich durchlief die Ausbildung und Abschluss zum "Elektronik-Ingenieur". Dem Ruf Afrikas folgend, machte ich die Erfahrung, dass allgemeine Elektrotechnik gefragt und für meine damalige Aufgabe erforderlich war. Ich lernte weiter mit dem Abschluss Dipl. Ing. "Elektrotechnik". Als Leiter von Groß-Projekten war mechanisches Wissen erforderlich und ich lernte weiter mit dem Abschluss Dipl. Ing. "Maschinenbau".
Zwischenzeitlich führte mich mein Weg über Amerika, Indien, China nach Australien. Da ich in Position und Stellung aufgestiegen war, wurde betriebswirtschaftliches Denken bedeutungsvoll und ich lernte Betriebswirtschaft mit dem Abschluss "B.Com".

Bei all diesen Stationen hatte ich immer wieder die Möglichkeit, mich mit dem Rutengehen zu befassen. Sei es mit der Frage, was steckt hinter den Fähigkeiten der Bushmänner in Namibia, Wasser zu finden? Den Traumpfaden der Aboriginals zu folgen? Den in Indien praktizierten Vastu oder in China "Feng Shui" nachzuspüren usw.
Kurse über das Rutengehen, der Geomantie, Kurse in Messtechnik und letztlich in Baubiologie rundeten das Bild "Geobiologischen Berater", bzw. "Baubiologen" für mich ab.

Heutige Tätigkeit
Nachdem ich beschlossen hatte in Deutschland sesshaft zu werden, habe ich wieder begonnen mit der Rute zu arbeiten.
Dem Hobby folgte immer mehr die Leidenschaft.

Wir haben es ja heute viel leichter!!

Als ich vor etlichen Jahrzehnten durch meinen Vater erstmals mit der Rute konfrontiert wurde, war mir das alles sehr suspekt. Ein Hauch von verbotenem haftete dieser Tätigkeit an.

Heute bin ich ausgebildeter und geprüfter Geobiologischer-Berater.
Sowohl bei Untersuchungen und Beratungen, als auch bei Diskussionen und der Ausbildung von Rutengängern kann ich immer wieder feststellen, wie vorteilhaft es besonders auf diesem Gebiet ist, über den "Tellerrand" zu blicken und die verschiedenen Aspekte auf diesem Gesamtengebiet erarbeitet zu haben.
Vor Jahrzehnten war noch das Nachspüren fremder Fähigkeiten im Mittelpunkt meiner Neugier. Heute ist das Muten von Wasseradern, Verwerfungen, Gesteinsbrüche, Gitternetze und Energie-Inhalte verschiedener Orte wichtig.
Dem Messen von Elektrosmog, mit geeichten Messinstrumenten, kommt heute in unserer technisierten Umwelt immer mehr Bedeutung zu.

Der Mensch verbringt viel Zeit in geschlossenen Räumen. Meist ist die Luft in diesen Räumen schadstoffreicher als außen. Der Stress des Alltages, Arbeit, Familie und Beruf fordern uns immer mehr. Es ist darum eine Notwendigkeit, dass wir Orte an denen wir entspannen und uns erholen, also unser Umfeld, Haus, Wohnung und vor allem Schlafplatz, von den geologischen und technischen Störfeldern frei halten oder sanieren.

Ein seriöser geobiologische Berater benötigt mit Muten und Messen, dem Erstellen von Skizzen und Messprotokollen für eine Hausuntersuchung einige Stunden, ohne dass er dabei irgendwelche Abschirmgeräte, die im Regelfall sowieso nichts bewirken, verkauft.

Es gilt heut mehr als in der Vergangenheit:
Jemand, der eine Untersuchung nach Erdstrahlen und Elektrosmog durchführt, darf nichts verkaufen!
In dem Moment, wo er irgendwelche Produkte verkauft, ist er beeinflusst. Geobiologische, Elektrobiologische und Baubiologische Untersuchungen durchzuführen, Lösungen mit dem Haus- oder Wohnungseigentümer zu erarbeiten, zeichnen seine Arbeit aus. Wie die Gesamtheit in der Medizin immer wichtiger wird, so ist auch eine komplette geobiologische Untersuchung eine Notwendigkeit.

Bereits vor Unterzeichnung eines Mietvertrages oder vor den Kauf eines Bauplatzes, sollten diese nach geobiologischen Störzonen untersuchen und nach den Baubiologischen Richtlinien die Planung, Gestaltung und Installation des Hauses durchgeführt werden. Das wäre natürlich der Idealfall und wird auch immer mehr praktiziert.

Technische Maßnahmen wie Netz- bzw. Feldfreischalter oder auch Abschirmgardinen und dgl., bei Elektrosmog und hochfrequenter Strahlung, sind sinnvolle und zuverlässige Hilfen. Nur hat es sich in der Praxis immer wieder gezeigt, dass z.B. der Einbau von Feld-Frei-Schaltern ohne vorherige Messung, meist nicht sinnvoll ist. Ebenso bei der Anwendung von Abschirmmaterialien sollte vorher durch Messung lokalisiert und geortet werden, woher die Belastung kommt. Eine vorhergehende Beratung ist sinnvoll und spart Ärger, Schwierigkeiten und Geld.

Der geobiologische Berater ermittelt Störzonen die zu Belastungen führen und das Wohlbefinden beeinträchtigen können. Die Untersuchung, das Aufzeigen und das Beraten gehören zu seinem Arbeitsfeld. Nicht aber der Verkauf von Geräten zum Abschirmen oder Umleiten.

 
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