Sommersdorf

Sommersdorf.
Von Nürnberg kommend auf der A6. An der Anschlussstelle 52 (bei Ansbach) die Autobahn verlassen und auf der B13 in Richtung Weißenburg fahren. Gleich nach der Auffahrt nach rechts die B13 in Richtung Claffheim, Burgoberbach verlassen.
Bei Sommersdorf handelt es sich um eine von einem breiten Wassergraben umgebene, symetrisch angelegte Anlage. Diese zweiflügelige Anlage ist um einen Schlosshof erbaut, der im Osten Bergfried und im Westen um einen Treppenturm begrenzt wird. Bastionen und Rundtürme dieser Befestigung sind noch heute erhalten.
Auf der einstmaligen Burg war das gegen 1275 ausgestorbene, Adelsgeschlecht „de Sunnemannesdorff“ ansässig. 1208 wird „Gerhardus de Sunnemannesdorff“ Urkundlich erwähnt. 
Unter der Schlosskapelle, dem Langhaus, befindet sich eine Gruft in der die Geschlechter von Sommersdorf aufgebahrt wurden. Diese Gruft birgt ein bis heute ein ungelüftetes Geheimnis. In den hölzernen Särgen, befinden sich gut erhaltene, über Jahrhunderte bis heute nicht verweste, nicht „einbalsamierte“ Mumien. 
Aus der Burg wurde im 15.Jahrhundert ein Schloß. 
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts wurde Sommersdorf von den Herren von Eyb, im !5.Jahrhundert an die Freiherren von Crailsheim verkauft.

 
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