Burgruine Falkenstein
400 m über dem Vilstal, mit Blick über nahezu das gesamte Alpenvorland, befindet sich auf dem 1277m hohen Gipfel des „Manzeberges“ das „Castrum Phronten“. Deutschlands höchst-gelegene Burg wurde 1270 bis 1280 erbaut. Seit dem 15. Jht. ist sie unbewohnt.
Der Grund für den Bau liegt im Dunkeln der Geschichte. Urkundlich erwähnt wurde dieser Ort erstmals 1290.
Dort wo sich heute das „Burghotel“ befindet, ein Platz zum Speisen und für Seminare, war die Vorburg.
Ende des 19. Jht. entschloss sich der bayerische Märchenkönig Ludwig der II, im Stil der Neugotik, an dieser Stelle ein Traumschloss zu errichten, das schöner und mächtiger als „Neuschwanstein“ werden sollte. Die Pläne wurden fertiggestellt, doch bis zum Tod des Märchenkönigs war erst die Zufahrt gebaut.
Obwohl die uneinnehmbare Burg, auf einem nach allen Seiten steil abfallenden Felsen steht, war sie ohne strategischen Wert. Vom Ort der Burg aus konnten weder die nahen Straßen noch das Umland eingesehen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Weg ins Tal, zu den damaligen Gegebenheiten, Stunden in Anspruch genommen hätte.
In wie weit der Ort vorgeschichtlich genutzt wurde, ist nicht nachvollziehbar, da bedingt durch die exponierte Lage, Funde von Scherben, Waffen, etc. vor Ort nicht möglich sind.
Durch die Lage dieses Platzes ranken sich um ihn viele Geschichten, diese sind vorstellbar, allerdings nicht beweisbar.
Auf dem Plateau, inmitten der Burgruine, wurden an einem sonnigen Tag 45 000 Bovis-Einheiten gemutet. Der normale Umgebungswert beträgt 6 500 BE. Es handelt sich demnach um einen echten „Ort der Kraft“.
Umso mehr ist bemerkenswert, dass bei der unterhalb der Burgruine im Felsen liegenden Mariengrotte am gleichen Tag 52 000 BE, also ein noch höherer Wert, gemutet wurde.
War es der Lagerort vorgeschichtlicher Jäger? Wurde die Höhle als Wohnort genutzt usw.? Alle diese Fragen sind frei für Spekulationen.




