Die Milseburg

Relativ zentral in Deutschland, dort wo die Länder Bayern, Thüringen und Hessen aufeinandertreffen, liegt das von der UNESCO ausgewiesene Biosphärenreservat „die Rhön“. Es untersteht dem Natur-schutz.  - Nord Westlich der „Hohen Rhön“, bzw. südlich der Kuppen Rhön, von Fulda leicht erreichbar, liegt die Milseburg. Weithin ist sie sichtbar und wird nur vom Kreuzberg überragt. Die Milseburg hat eine der größten vorgeschichtlichen Ringwallanlagen. Ausgrabungen und Funden zu Folge war sie von 2 500 v.Chr. bis zu Christi Geburt besiedelt.

Von den Kelten, die eine stadtartige Besiedelung, dem „Oppidum“ betrieben, stammen die noch heute sichtbaren Reste der das östliche Vorfeld umschließenden  gewaltigen Ringwallanlage. Bedingt durch ihre exponierte Lage und den einstmals stadtähnlichen Charakter mit Kult- Hinrichtungs- und Regierungsplätzen ist die Milseburg ein idealer Ort um die Fühligkeit zu schulen.

Drei Quellen befinden sich unter dem Hauptgipfel, die allerdings bei längerer Trockenzeit versiegen.

Etliche Plätze sind dem Hl. Gangolf geweiht, so auch die am Gipfel stehende, bereits 1493 schriftlich erwähnte, Kapelle, die ursprünglich den Hl. Schutzengeln geweiht war und höchstwahr scheinlich auf einem Kultplatz errichtet wurde.

Vorbei an dieser Kapelle gelangen wir zum höchsten Punkt mit einer herrlichen Aussicht. Wir spüren sofort die erhabene, aufbauende Stimmung, die sich an diesem gewaltigen Ort breit macht. Schon allein wegen seiner Erhöhung hat dieser Punkt, unmittelbar an der Kreuzigungsgruppe, einen erhöhten Energieinhalt, der an einem klaren Tag mit 30 000 BE gemutet wurde.

Bei einem Neubau 1892-94 wurde die Ausrichtung der Kapelle um 90 Grad verschoben, so daß der Chor heute nicht mehr nach Osten zeigt. Auch die Außenkanzel der Kapelle wurde an die Umfassungsmauer verlegt. Die positive Ausstrahlung (bei klarem Wetter 28 000 BE) hat die Kanzel mitgenommen. Sie lässt allerdings nach wenigen Metern nach.

Der abgebildete Bildstock steht am Weg zur Kapelle. Direkt unterhalb dieses Bildstockes ist das legendäre „Schnapsloch“ zu sehen. Hier lagerten die Wallfahrer und sammelten ihre Kräfte für den letzten Aufstieg. All die Andacht, die sich auch heute noch an diesem Platz breit macht, ist zu spüren und drückt sich durch einen erhöhten Energieinhalt aus. Das Wasser des nicht weit entfernten „Gangolfus-brunnen“ wird vom Volk als Heilwasser genutzt. Es soll besonders heilsam für die Augen sein.

 
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