Maria Weistenstein

In der Abgeschiedenheit Südtirols in 1520 m Höhe ist der Wallfahrtsort Maria Weißenstein entstanden. Der Sage nach wurde der erkrankte Landwirt Leonhard von der Gottesmutter beauftragt, eine Kapelle zu erbauen. Sie versprach ihm als Gegenleistung die Gesundheít. Nach etlichen Jahren erbaute der Wallfahrtsbegründer die Kapelle. Beim Erdaushub für den Bau des Kirchleins,  wurde das Gnadenbild der Mutter Gottes gefunden. Die Kapelle selbst befindet sich heute an der linken Seitenwand, der Rückseite der heutigen Wallfahrtskirche. Diese Kapellennische stellt auch heute noch das eigentliche Andachtszentrum dar.

Ca. 20 Minuten nord/östlich von Maria Weißenstein erbaute der Wallfahrtsbegründer eine Einsiedelei und lebte dort bis an sein Lebensende. Die Einsiedelei entstand   höchstwahrscheinlich nahe dem Ort, an dem Leonhard in die Tiefe stürzte, diesen Sturz überlebte und daraufhin die Kapelle erbaute.

Der 26. Juli (1553), dem Tag der Auffindung des Mirakelbildes von Weißenstein, wird zur Erinnerung auch heute noch jedes Jahr festlich gefeiert.

Die Kirche ist in süd/westl.- nord/östl – Richtung gebaut. Auch die Berücksichtigung der Rotation des magnetischen Nord-/Südpol um den geographischen Nord-/Südpol ergab keine klare Bestimmung. Bei unserer Begehung vor Ort konnten wir keine „Leyline“ muten. In der Krypta unter dem Eingangsportal und vor allem in der Kapellennische wurde ein erhöhter Energie-Inhalt von BE 35 000 gemutet. Diese enorme Erhöhung kommt, unserem Mutungsergebnis zufolge, durch einen „Blind Spring“ in der Andachts-Kapelle zustande.

 
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