Exkursion zur Wallfahrtskapelle Birkenstein
Birkenstein, die heutige Wallfahrtskapelle, besticht durch eine reichhaltige Ausstattung, die durch die über Jh. durchgeführten Wallfahrten entstand.
Im Jahre 1079 wurde von der Gräfin Haziga II. zur Erinnerung an den Tod ihres 2. Gemahles, den Grafen Orto II., in Bayerisch Zell ein förmliches Kloster errichtet.
Weil die "Zell" eine wüste Einsamkeit, die Heimat wilder Tiere war, wurde das Kloster im Jahre 1085, nach Fischbachau verlegt.
In den Bereich von Fischbachau und somit im Grundbesitz von Haziga II. befand sich der ursprünglich "Fischbacher Berg", der "gemeine Berg" oder "am Stein" genannte, heutige "Birkenstein". Zu jener Zeit war man sich sicherlich nicht bewusst, dass es sich bei dem gesamten Gebiet, wie Funde beweisen, um altes Siedlungsgebiet handelte.
Um diese Zeit fanden die ersten Wallfahrten von Fischbachau nach "Birkenstein" statt. Am "Stein", heutiges Birkenstein, entsprang Wasser aus dem trockenen Felsen. Solche Orte sind seit alters her begnadete, heilige Kult-Orte.
Ursprünglich handelte es sich um einen Kultplatz. Während der Christianisierung wurde eine Martersäule errichtet, an der Gläubige ihr Gebet verrichteten.
Im Zusammenhang mit der Christianisierung entstand weiter unten eine Einsiedelei. 1673 wurde eine für 10 - 12 Personen geeignete Kapelle erbaut. 1710 entschloss sich Vikar Kaiser ein Kirchlein in Form und Maßen des heiligen Hauses zu Laurento zu errichten.
Die heutige Gnadenkapelle besteht aus drei Bauteilen.
1.Dem unmittelbar auf dem Felsen aufgerichteten Sockelbau.
2.Das Obergeschoss mit dem Umgang um das Heiligtum mit der Wallfahrtsgeschichte.
3.Das Gnaden-Haus
Zum Zeitpunkt unseres Besuches herrschte hochsommerliches Wetter, Temperaturen zwischen 25 und 30°C, blauer Himmel mit herrlicher Sicht. Eine Anzahl von Erdstrahlen wurde gemutet. Diese konnten jedoch wegen anwesender Pilger nicht in einen Grundriss eingetragen werden. An den jeweiligen Plätzen wurden Energien gemuteten, die dazu angetan sind, sie als Kraftplätze zu bezeichnen.
Innerhalb des Gnaden-Hauses 55.000 BE. Diese Energie kann vom Ort selbst, aber auch von der Andacht der Besucher herrühren.
In der Gruft wurden 35.000 BE gemutet.
Am Kalvarienberg, am rechten Kreuz, wurden ebenfalls 55.000 BE gemutet. Hier scheint der ursprüngliche Kraftplatz zu sein. Dies wurde auch durch ein Hornissennest (Bild Hornissennest) bestätigt.
An der Mariengrotte wurden 24.000 BE gemutet.
Besonders bemerkenswert ist die Kanzel ( 39.000 BE ), die um eine Birke herumgebaut ist.
Am Altar, im Freien, wurden 27.000 BE gemutet.









