Exkursion zur Keltensiedlung Burggaillenreuth im Sommer
In der Keltensiedlung Burggaillenreuth wurde im Sommer 2004 nach Wasser gemutet.
Im Nordosten von Nürnberg, zwischen Forchheim und Pegnitz erstreckt sich das Wiesent-Tal. Das Gebiet entlang dieses Tales, mit allen Nebentälern, z.B. das Aufseßtal, Truppachtal und romantischen Orten wie Tüchersfeld, Pottenstein, Gössweinstein, Streitberg und viele mehr, wird die “Fränkische Schweiz” genannt. Das Gestein der “Fränkischen Schweiz” ist das Überbleibsel eines kleinen Binnenmeeres. In diesem Becken wuchsen Riffe bis knapp unter die Meeresoberfläche. Vor rund 150 Millionen Jahren hat Franken ausgesehen wie heute das Great Barrier Reef in Australien und andere. Im Gegensatz zu den heutigen Riffen, die überwiegend aus Korallen bestehen, ist Schwamm der Baustein der Riffe aus der Jurazeit.
Die schroffe Landschaft ist verziert mit Kirchen, Schlössern, Burgen und Fachwerkbauten aller Art. Als Wandergebiet mit vielen Höhlen und Aussichtspunkten bekannt, zieht sie viele Naturliebhaber in ihren Bann.
Bereits in Vorzeiten war, wie Funde bei Ausgrabungen beweisen, das Gebiet besiedelt. Prächtige Bauten zeugen von Burgherren und Kirchengeschlechtern vergangener Jahrhunderte. Heutige Wandersleut suchen dieses Gebiet wegen der landschaftlichen Reize auf.
Unsere Exkursionen führte nach “Burggailenreuth”, einer ehemaligen keltischen Häuptlingsburg, die am Südufer der Wiesent, gegenüber von Muggendorf liegt. Der Befestigungswall dieser Keltensiedlung wurde unter Ausnutzung vorhandener Geländestrukturen gebaut. Aus Materialien, wie z.B. Steine aus der Umgebung, Bäume, etc., die vor Ort verfügbar waren, wurde vor 2000 bis 3000 Jahren (Späthallstatt- bis Frühlatènezeit ) gebaut. Die komplette Anlage ist noch heute deutlich erkennbar.
Aus heutiger Sicht ist es schwer vorstellbar, dass diese Siedlung einst eine ernst zu nehmende Verteidigungsanlage war. Im Nordosten des Plateaus befinden sich unüberwindbare Steilklippen. Der Westen, Süden und Osten wurde durch einen Steinwall (Ringwall) geschützt.
Die Überlegung, dass von den Bewohnern in dieser Siedlung zum Überleben Wasser benötigt wurde und dieses sicherlich nicht von der ca. 50 m tiefer liegenden Wiesent eimerweise herbeigeschafft werden konnte, brachte den “Gesprächskreis Nürnberg” auf die Idee, einen Brunnen oder Zisterne innerhalb dieser Keltensiedlung zu muten.
Es wurden Wasserläufe gemutet (in Skizze blau eingetragen). Diese verliefen jedoch so tief, dass mit den damaligen Mitteln ein Brunnen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gegraben werden konnte. Eine Stelle, an der sich mit großer Sicherheit eine Zisterne befand, wurde gemutet. An dieser Stelle fällt ein gemuteter unterirdischer Wasserlauf nahezu senkrecht nach unten. Bedingt durch die vorhandenen Grotten und Höhlen ist dies durchaus möglich, wie z.B. am Klingloch in der Esperhöhle zu sehen ist.
Bei der Begehung war das Wachstum von Bäumen aufgefallen. Zusätzlich zu der selbst gestellten Aufgabe wurden eine abknickende Leyline und 2 bemerkenswerte Steine gefunden und gemutet.
Die Steine sind bei denen die sich gegenüberliegenden Seiten klar ersichtlich von Menschenhand bearbeitet und bilden von dieser Seite eine Rinne.
Der, von Süden nach Norden betrachtet, linke Stein ist rechtsdrehend. Der rechte Stein linksdrehend. Der linke Stein weist einen Energieinhalt von 31000 Boviseinheiten, der rechte 33000 BE auf. Beide Steine befinden sich in einem Kreuzungspunkt von mehrfachen Globalgitter- und Diagonalgitterlinien.








