Exkursion zu den Dreikirchen im Eisacktal
In Südtirol oberhalb des mittleren Eisacktales, in 1120m Höhe, liegt Dreikirchen. Es ist nur zu Fuß zu erreichen. Der Ursprung von Dreikirchen liegt im Dunkeln der Geschichte. Bekannt ist, dass es sich höchstwahrscheinlich um ein vorchristliches, germanisches, römisches Dreifrauen-Heiligtum handelt. Diese Vermutung wird durch Wallburgen in der Umgebung die bis zu 4000 Jahre v.Chr. zurückreichen und den ca. 3m hohen Menhir von Moar in Urns genährt.
Bisher wurden keine Urkunden über die Entstehung von Dreikirchen gefunden. Das gibt der Fantasie einem weiten Spielraum. Auch weisen die bis heute durchgeführten Kreuzgänge auf eine alte Kultstätte hin.
Eine Frage bleibt jedoch bestehen: Wann, warum und durch wen wurden diese drei Kirchen erbaut? Was hat die Bevölkerung vor Jahrhunderten veranlasst, hoch in den Bergen zu bauen? Unter den Schwierigkeiten der damaligen Zeiten muss ein besonderer Beweggrund vorhanden gewesen sein, das Baumaterial auf dem Rücken, mit Eseln usw. hinauf zu schaffen. Waren es die Quellen, denen eine besondere Kraft zum Heilen von Nervenschwäche, Rheuma und Magenleiden nachgesagt wird?
Das Wasser der Quellen nach unten, in tiefer Lagen, zu leiten, um in einer für Wagen zugänglichen Höhe zu bauen wurde gemacht und ist sicherlich einfacher gewesen. Trotzdem pilgerten die Menschen nach Dreikirchen.
Eine Exkursion sollte klärend wirken. Alle drei Kirchen sind nach NNO ausgerichtet. Die beiden älteren Kirchen stimmen in Grundriss und Abmessungen fast überein und stammen aus der romanischen Bauzeit. Die dritte weicht davon ab. Die St. Gertraudskirche, (eine der älteren Kirchen) wird 1237 urkundlich erwähnt. Auf dem ältesten Bau des Heilbades ist die Jahreszahl 1315 angebracht.
Weiterhin war es sicherlich die Ausstrahlung des Berghanges, die diesen Platz bemerkenswert machte. Zum Zeitpunkt unseres Besuches wurde bei den Kirchen eine Energie von 31000 BE gemutet. Dieser Wert ist nahezu unverändert im Badehaus zu muten. Am Altar der Gertraudskirche wurden 42000 BE, am Altar der Nikolauskirche 52000 BE und am Altar der Magdalena-Kirche 51000 BE gemutet. Energien, die sich aus dem Platz selbst und zusätzlich aus den Energien in den Kirchen ergeben.








